Vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose)

Innovativer Ansatz zur Symptomkontrolle bei hartnäckigem Schwitzen

Hyperhidrose, auch bekannt als übermäßiges Schwitzen, ist eine medizinische Erkrankung, die Betroffene stark belasten kann. Menschen, die unter Hyperhidrose leiden, produzieren mehr Schweiß als für die Regulation der Körpertemperatur notwendig wäre. Dies kann zu unangenehmem Schwitzen in unterschiedlichen Körperregionen führen, wie den Achselhöhlen, den Handflächen, Fußsohlen oder im Gesicht. Die Auswirkungen reichen von sozialen Einschränkungen bis hin zu persönlichen Unannehmlichkeiten und psychischer Belastung.

In den letzten Jahren hat sich die Botulinumbehandlung – besser bekannt als Botox – als wirksame Option zur Linderung von Hyperhidrose etabliert. Botox, das in geringen Mengen verwendet wird, kann die Aktivität der Schweißdrüsen für 6-9 Monate, ggf. länger, blockieren und somit das übermäßige Schwitzen reduzieren. Der Einsatz von Botox bei Hyperhidrose ist in der Regel sicher, effektiv und gegenüber der Faltenbehandlung mit Botulinum in der Regel länger anhaltend.

Hyperhidrose-Therapie mit Botulinum (Botox)

Durchführung:
Mehrere Injektionen mit Botulinum im Bereich der Achseln, Hände, Füße oder Gesicht

Behandlungsdauer:
20-30 Minuten

Schmerzen/Betäubung:
minimal, keine Betäubung notwendig, Kühlung nach der Behandlung

Gesellschaftsfähig:
sofort, 1-2 Tage ggf. minimale Injektionspunkte sichtbar

Frequenz:
alle 8-12 Monate

Kosten:
ab 599,00€ für 100 Einheiten, ab 399,00€ für 50 Einheiten

Wie lange dauern die Ergebnisse an?

Die Ergebnisse variieren, halten aber in der Regel etwa 6-9 Monate an. Wiederholte Behandlungen können dazu beitragen, die Wirkung länger aufrechtzuerhalten.

Wann tritt die Wirkung ein?

Nach der Behandlung ist das Ergebnis zunächst unverändert, da die Wirkung sich in den Muskelzellen zunächst entfalten muss. Erste spürbare Wirkung ist nach 24-48 Stunden spürbar, die maximale Wirkung tritt nach 14 Tagen ein.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Es kann – wie bei jeder Injektion durch die Haut – zu punktförmigen Rötungen, leichten Krusten, oder selten auch zu Blutergüssen kommen. Diese klingen allerdings innerhalb weniger Tage ab.

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Dr. med.

Max Tischler

Facharzt für Dermatologie + Allergologie